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Schwertvergleich
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Hier habe ich, nun folgend, mein altes Schwert dem neuen, von der Traumschmiede für mich nach historischen Vorlagen angefertigten, gegenübergestellt um die sehr feinen Unterschiede zu verdeutlichen.


Links das alte, rechts mein neues Schwert.


Hier für den direkten Vergleich eine Detailaufnahme:

Knauf, Griff und Parierstange sowie die Klingenwurzel.


Auch hier: Links das alte, rechts mein neues Schwert.

Wie man unschwer erkennen kann ist bei dem neuen Schwert (rechts) die Parierstange wesentlich schlichter gehalten. Die Griffwicklung besteht jetzt -wunschgemäß- aus braunem Leder und ist, wie man sehen kann, sehr professionell ausgeführt. Der Knauf ist nun wirklich Rund und hat eine, für meinen Geschmack, ansprechendere Fase (der abgeschrägte Teil). Auf eine, den Knauf schmückende, Tauschierung (andersfarbige Metalleinlage) wurde ebenso verzichtet wie auf einen Prägestempel der Schmiede im Blatt um das Schwert auch mal an Museen verleihen zu können. Die Klingenwurzel ist etwas breiter ausgefallen als bei dem alten Schwert und entspricht mit knappen 50mm nun eher den historischen Vorlagen und Funden.


Nachfolgend noch die Seitenansicht beider Schwertgriffstücke.

Etwas schlanker und ein wenig länger ist der Griff an meinem neuen Schwert, damit es auch mit Kettenhandschuhen, welche die Hand ja etwas breiter machen, noch gut zu fassen ist. Die Unterschiede an Knauf und Parierstange treten in dieser Ansicht am deutlichsten Zutage wie ich finde.

Damals, so scheint es, war es wohl nicht unüblich seinem Schwert einen eigenen Namen zu geben. Nachfolgend sollen drei berühmte Schwertnamen stellvertretend für alle anderen genannt sein.

So wird z..B. im Nibelungenlied das Schwert Siegfrieds "Balmung" genannt. Im Rolandslied hat das Schwert des Kaisers Karl des Großen den Namen "Joyeuse" und das Schwert Rolands den Namen "Durendal".

Und so habe ich mein neues Schwert am 23.10.08 auf den Namen "Barmunge" getauft. Das ist Mittelhochdeutsch und bedeutet: "Erbarmen, Gnade, Mitleid".


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