VIII


Die Kettenhaube
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Auswahl Mittelalter


In diesem Abschnitt hoffe ich, Hilfestellung zum Bau einer Kettenhaube geben zu können wie sie schon in Abschnitt I "Die Anfänge" zu sehen ist.

Ich habe den Button mit dem Greifskopf gewählt, da dieser ja auch zum Thema passt. Dieser goldene, gekrönte Greifskopf auf blauem Grund stellt mein zweites Outfit dar. Sollten Sie diesen also irgendwo mal sehen bin ich das vermutlich.

Daß dieser Kopf -vom Betrachter aus- nach rechts schaut ist Heraldisch nicht üblich, kommt aber in Einzelfällen vor und nennt sich dann "widersehend" oder "Rückgewendet". Ansonsten entspricht die Darstellung aber ziemlich genau der Heraldik.

Zitat:

Die Allgemeine Adelskrone; sie besteht aus einem goldenen, mit Edlsteinen (meist als Saphire und Rubine dargestellt) besetzten Reifen, der oben mit fünf sichtbaren Zacken versehen ist, von denen der mittlere und die äußeren blattartig gebildet sind, die beiden anderen Perlen tragen.

Aus den Buch: Handbuch der Heraldik - Wappenfibel - Verlag Degener & Co.


Im Abschnitt II "Der Schild" und im Abschnitt "Heraldik" sage ich noch etwas zu Figuren, Helmformen, farben und den heraldischen Regeln dazu. Bei den Farben werden die meisten und heftigsten Fehler gemacht.


Nun aber zur Bauanleitung!


Genau wie beim Themenbereich "Kettenhemd" sind hier die selben richtigen Werkzeuge erforderlich. Auch hier -wie beim Kettenhemd- führen verschiedene Wege ans Ziel. Ich werde mich darauf beschränken, den Weg zu beschreiben, der von mir gewählt wurde.

Den Anfang macht ein einziger zentraler Ring. In diesen Ring werden nun mehrere bereits geschlossene Ringe eingehängt. Wie das schließen der Ringe vonstatten geht ist im Abschnitt IV "Kettenhemd" und dort im Absatz "Die Technik" beschrieben. Man kann dort 6, 8 oder auch 12 oder 16 Ringe einhängen, ich persönlich komme mit 8 am besten zurecht und habe für dieses Beispiel auch 8 gewählt.


Nachdem nun 8 Ringe eingehängt wurden (Bild Links), Habe ich jeweils 2 Ringe mit einem weiteren Ring in den auch wieder 2 geschlossene Ringe eingehängt wurden zusammengefasst (Bild rechts).



Jetzt beginne ich damit die gerade gebildeten "Ringpaare", welche mit dem Zentralen Ring verbunden sind, zu verbinden (der rot eingefärbte Ring).





So gehe ich jetzt "Paar" für "Paar" weiter. Also 4 x insgesamt. Wenn Jetzt alles richtig gelaufen ist, sollte es wie im letzten Bild aussehen (nein, natürlich nicht rot eingefärbt, es sei denn Sie haben rote Ringe verwendet, was die ganze Sache aber eher zur Narrenkappe machen würde).




In die soeben eingesetzten Ringe (rot) werden nun jeweils 2 weitere Ringe
eingehängt. Also insgesamt 4 x 2 Ringe einhängen.



Wenn die Ringe nun etwas aufgefächert und ordentlich hingelegt werden, sollte das Ergebnis so aussehen wie im folgenden Bild. Bis jetzt war´s -zugegeben- etwas schwierig, aber von jetzt an wird es leichter mit jedem Ring.


Aber VORSICHT! ! !

das geht jetzt nämlich nicht automatisch so weiter, das wäre ja auch zu einfach. Vielmehr beginnt jetzt die eigentliche Technik. Von nun an werden nie wieder wie oben gezeigt 2 Ringe (grün) auf einmal in einen einzelnen Ring eingehängt sondern nur jeweils einer als "Erweiterungsring". Wie das aussieht und was das bedeutet, wird in den (etwas weiter unten) folgenden Bildern klar werden.

Bevor allerding Erweiterungsringe eingesetzt werden müssen, sollten erst einmal wieder jeweils 2 Ringe (grün) mit einem eingehängten (rot) verbunden werden.


So wird jetzt weiter gemacht, bis wieder alle (grünen) Ringe mit
jeweils einem (roten) Ring verbunden sind.


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