Die Heraldik
Auswahl Mittelalter


Auf vielfachen Wunsch und nach mehrfachen, hilfesuchenden Anfragen hier nun der Bereich Heraldik.

Hier werde ich versuchen allen Interessierten etwas Hilfestellung zu Fragen der Gestaltungsmöglichkeiten von Schilden, Wappenröcken, Bannern u.s.w. zu geben. Ich habe mich länger mit diesem Thema beschäftigt, und mehrere Bücher gewälzt um Ihnen die bestmöglichen Auskünfte zu geben, wobei ich versuchen werde mich möglichst Kurz zu fassen - Versprochen!


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Grundsätzliches!


Aus allen Büchern die ich bis jetzt zu diesem Thema gelesen habe scheint sich als wichtigster Grundsatz immer wieder der folgende heraus zu kristalisieren.

Es darf keine Farbe auf bzw. neben eine andere Farbe und kein Metall auf bzw. neben ein anderes Metall gebracht werden.

Metalle werden hierbei natürlich ebenfalls durch Farben dargestellt. Gold wird z.B. durch die Farbe Gelb und Silber durch die Farbe Weiß dargestellt.

Für die Praxis bedeutet das also, daß Gold bzw. Gelb nicht auf Weiß (also Silber) gemalt werden darf und umgekehrt.


Symbolfarben (also keine Metalle) wären somit alle anderen Farben wie z.B. Schwarz, Rot, Blau, Grün, Braun usw.

Hierbei verbietet der oben angesprochene Grundsatz nun das z.B. die Farbe Schwarz auf eine andere Farbe wie Beispielsweise Rot aufgebracht wird.

An diesen Grundsatz sollten Sie sich auf jeden Fall halten, da Sie sich sonst schon von weitem unglaubwürdig machen, und als nicht ernstzunehmen "outen", auch wenn dies Ihr einziger Fehler gewesen sein sollte.

Kein Mensch wird Ihnen noch Fach- und Sachkunde abkaufen, wenn Sie sich schon bei dieser relativ einfachen Regel verhauen haben.

Der erste Eindruck ist eben doch wichtig.


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Ausnahme(n)!

Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen (wie fast überall). Ein schwarzes Kreuz auf rotem Grund (wie ich es schon auf mittelalterlichen Märkten sehen musste) gehört allerdings definitiv nicht dazu. Sich so unvorbereitet in die Öffentlichkeit zu begeben zeugt -meiner Meinung nach- nicht unbedingt von übergroßem Interesse an der Thematik. Hier rate ich dann doch erstmal zum Buchkauf.

Die einzige mir bekannte, und durch Bilder belegte Ausnahme von diesem Grundsatz scheint das Jerusalem-Kreuz zu sein, welches als ein -von kleinen, gelben Kreuzen bewinkeltes- großes, goldenes Krückenkreuz auf weißem Grund dargestellt wird.

In anderer Farbgebung >>hier<< zu sehen!

Inzwischen bin ich wiederholt angesprochen und darauf hingewiesen worden, daß vereinzelt auch andere Farbgebungen zu sehen seien und die Träger dieser Farbkombinationen darauf beharren würden alles richtig gemacht zu haben. Darauf möchte ich hier nur Kurz Bezug nehmen. Natürlich kann es sein daß auch andere Farbgebungen getragen werden. Schaut man aber etwas genauer hin, so sind dies meistens Darsteller früherer Epochen. Somit wäre es logisch sich nicht an die heraldischen Regeln zu halten, da diese Regeln zu jenem Zeitpunkt der Geschichte schlicht und ergreifend noch nicht vorhanden oder weit verbreitet waren. Die Heraldik kam erst im 12. Jahrhundert so langsam auf, was auch mit der Veränderung der Helmformen zu tun hatte, da das Gesicht immer mehr geschützt und somit verdeckt wurde. Meine Webseite bezieht sich jedoch auf die Darstellung eines Deutschordensritters um 1250 (also Mitte 13. Jahrhundert) und zu dieser Zeit gab es die heraldischen Vorgaben bereits.


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Herkunft


Das Wort "Heraldik" (Wappenkunde) ist vom Begriff des "Herolds" abgeleitet. Mit diesem auf "hariowisio", bzw. "hariowald" zurückführenden germanischen Wort wurde derjenige bezeichnet, der die Symbole der Götter und der Geschlechter kennt.

Wappen sind farbige, bleibende (d.h. grundsätzlich unveränderliche) Bildkennzeichen eines Geschlechts (ausnahmsweise auch einer Einzelperson) oder einer Körperschaft von symbolischer Bedeutung, dargestellt unter Benutzung der mittelalterlichen Abwehrwaffen (Schild und Helm mit Helmdecken und Helmzier) nach bestimmten Regeln. "Ein frei und willkürlich gewähltes symbolisches Bild oder Abzeichen wird demnach erst zu einem heraldischen, wenn es in eine Schildform gestellt, mit bestimmten Farben versehen und in festgelegter Gestaltung als bleibendes Abzeichen überliefert wird".

Das Wort "Wappen" ist gleichbedeutend mit "Waffen". Bei den in der Heraldik verwendeten Symbolträgern handelt es sich um die mittelalterlichen Abwehrwaffen. Auch in anderen Sprachen besteht dieser sprachliche Zusammenhang, so im Französischen armoiries-armes, im Englischen arms, im Italienischen arma und im (mittelalterlichen) Latein armorum insignia (= Waffenabzeichen).

Trotz ihres kriegerischen Ursprungs hat die Heraldik auch zur Kirchengeschichte nicht unwesentliche Beziehungen. Die christlichen Symbole (Auge Gottes, Kreuz und Monogramm Christi) sowie besonders die Attribute der Heiligen kehren in den Wappen wieder. Durch den Zwang zur Siegel- und Wappenführung für geistliche Würdenträger hat sich eine besondere Heraldik der geistlichen Würdenträger entwickelt (Kirchliche Amtsheraldik).

Aus den Buch: Handbuch der Heraldik - Wappenfibel Verlag Degener & Co


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Bestandteile


Das Wappen besteht aus zwei Hauptteilen,
dem
_ S_c_h_i_l_d_ und dem aus Helm, Helmdecken
und Helmzier bestehenden
_O_b_e_r_w_a_p_p_e_n.

Man unterscheidet im einzelnen:


1._ W_e_s_e_n_t_l_i_c_h_e __B_e_s_t_a_n_d_t_e_i_l_e:

- der Schild mit dem Schildbild (Schild u. Schildinhalt)

- der Helm

- die Helmzier

- die Helmdecken


2._ Z_u_b_e_h_ö_r:

- die Rang- und Würdezeichen (heraldische Rang- und Würdezeichen)

- die Schildhalter (heraldische Prachtstücke)

- die Wappenmäntel, Fahnen und Orden

- die Wappen bzw. Wahlsprüche (Bild u. Wortdeviesen)


Der Schild mit dem Schildbild ist nach seiner geschichtlich entwickelten Stellung Hauptbestandteil des Wappens. Zur vollständigen Darstellung eines Familienwappens gehören ferner Helm, Helmzier und Helmdecken. Wird über dem Schilde der Helm angebracht, so dürfen Helmzier und Helmdecken nicht fehlen. Den Helm mit Helmzier allein ohne den Schild zu verwenden, ist heute zwar ungewöhnlich, jedoch nicht fehlerhaft und war schon im Mittelalter gebräuchlich. Die Sitte, über dem Schilde die Helmzier, den sogenannten "Crest", ohne Helm auf dem Wulste schweben zu lassen oder sogar ohne diesen darzustellen, ist nur in der britischen Heraldik gebräuchlich.


Städte und Körperschaften pflegen meist nur den Schild zu führen. Die Zubehörstücke sind neueren Ursprungs und für die Darstellung eines Wappens unwesentlich.

Aus den Buch: Handbuch der Heraldik - Wappenfibel Verlag Degener & Co


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Tiere


- Tiere befinden sich in Ruhestellung

- Löwen, Adler usw. sind in ihrer heraldischen Stilisierung gezeichnet

- Der Löwe ist steigend, hat Klauen, Zähne und Zungen sowie einen aufgerichteten Schwanz

- Der Adler ist symmetrisch mit gespreizten Flügeln und Fängen, der Schwanz ornamental gestaltet

- Figuren sehen nach heraldisch rechts
(vom Betrachter aus gesehen nach links) - anm. des Webmasters

Aus den Buch: Handbuch der Heraldik - Wappenfibel Verlag Degener & Co


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Geometrie


- Sparren, Spitzen, Lebewesen, Pflanzen stehen aufrecht

- Schrägteilungen laufen von heraldisch rechts oben nach links unten; schräg ohne weiteren Zusatz heißt also immer schrägrechts

- Bei Teilungen liegt die erstgenannte Farbe an der vornehmsten Stelle (d.h. rechts, bzw. oben) usw.

- Bei drei Figuren stehen zwei oben, eine unten

- Helme sind Stahlfarben

- Die Darstellung gewisser gemeiner Figuren ist konventionell festgelegt:

Sterne sind (in der deutschen Schweitz) sechsstrahlig, Rosen haben fünf Blätter, ein Brand ist immer schwarz und hat eine rote Flamme. . .

Aus den Buch: Handbuch der Heraldik - Wappenfibel Verlag Degener & Co

Alles andere sind Ausnahmen. Diese müssen im Einzelfall speziell recherchiert werden - Anm. des Webmasters


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Fabelwesen


Diese Fantasie-Geschöpfe möchte ich nachfolgend hier aufführen. Obwohl nicht vollständig, sollten doch die am häufigsten verwendeten Wesen hier erwähnt sein.


- der Greif; vorne ein Adler (mit Ohren), hinten ein Löwe.

- Der Hippogryph; vorne Adler, hinten Pferd.

- Der Fisch- oder Seegreif; vorne Adler, hinten Fisch.

- Die Chimäre; vorne Löwe, in der Mitte Ziege und hinten Schlange (nach Homer).

- geflügelter Löwe mit Heiligenschein (Sinnbild des Evangelisten Markus).

- Der geflügelte Stier mit Heiligenschein (Sinnbild des Evangelisten Lukas).

- Der Drache; ein geflügeltes, echsenartiges Fabeltier. Oft mit Beinen.

- Der Lindwurm; (ein Drachen ohne Fügel).

- Der Basilisk; eine Mischung aus Hahn, Schlange und Drache.

- Der Panther; (nicht der englische) ähnl. dem Greifen, aber mit Stierkopf.

- Das Pegasos; ein geflügeltes Pferd.

- Das Einhorn; heraldisch dargestellt als Pferd, Ziege oder als Gazelle.

- Der Kerberos; (lat. Cerberus) ein großer, bösartiger Hund mit drei Köpfen und einer Schlange als Schwanz.

- Der Vogel Phönix; eine Adlerähnliche Gestalt, purpur u. goldfarbiges Gefieder, aus Feuer erwachsend.

- Meerjungfrauen u. Sirenen; der Oberkörper menschlich, der Unterkörper in Fischgestalt.

- Meermänner, Tritonen; Halb Mann halb Fisch (z.B. Neptun).

- Harpyien (auch Jungfrauenadler); Vogelweiber (nach Homer).

- Kentauren; der Oberkörper menschlich, der Rest als Pferd ausgebildet.

aus dem Buch: Fabelwesen der Heraldik von Carl-Alexander von Volborth; Belser Verlag 1996.


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Farben


- Bei Helmdecken ist die Farbe selbstverständlich außen, daß Metall innen.

- Farben werden in schwarz / weiß Darstellungen auch als Schraffuren dargestellt.

hier die Auflistung der Schraffuren.

Damit sind sie jetzt in der Lage auch schwarz / weiß dargestellte Wappen heraldisch zu deuten.

Farbe / Metall
Schraffur
Planet
Edelstein
Symbolik
Gold
Pünktchen
Sonne
Topas
Verstand, Ansehen, Tugend, Hoheit
Silber

-


Mond
Perlen
Reinlichkeit, Weisheit, Unschuld, Keuschheit, Freude
Rot
Senkrechte Linien
Mars
Rubin
Dienst am Vaterland
Blau
Waagerechte Linien
Jupiter
Saphir
Treue, Beständigkeit
Schwarz
Kombination der Linien für Rot und Blau
Saturn
Diamant
Trauer
Grün
Schrägrechte Linien
Venus
Smaragd
Freiheit, Schönheit, Freude, Gesundheit, Hoffnung
Orange
Rot-Linien u. Gold-Punkte
unbestimmt
unbestimmt
unbestimmt
Purpur
Schräglinke Linien
Merkur
Amethyst
Landeshoheit
Braun
Kombination der Linien für Rot und Grün
Statt Planet: Drachenhaupt
Hyazinth
Naturfarbe

Die alten Herolde benannten die Farben auch nach Planeten und Edelsteinen. Die im späten 16. Jahrhundert erdachten Schraffierungen zur Kennzeichnung der Farben setzten sich ab 1638 durch.

Purpur kommt fast nur außerhalb der deutschen Heraldik, bei uns dagegen lediglich als Tingierung von Hüten, Kronen, Wappenmänteln sowie des Helminneren vor.

Aus den Buch: Wappenkunde von Ottfried Neubecker

Abstufungen wie z.B. Hellgrün oder Hellblau bzw. Dunkelblau usw. sind nicht zulässig. Nur einheitliche, kräftige Grundtöne.

Auf Pelze und deren Darstellung in der Heraldik gehe ich an dieser Stelle allerdings nicht extra ein.


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Helmformen
zurück zu Kapitel III (der Topfhelm)


In der Anfangszeit der Heraldik (12.Jh.) wurde allein der Schild heraldisch verwendet. Von allen Waffen des Ritters bildete er allein das "Wappen".

Erst später (im 13. Jh.) tritt der Helm (und mit ihm Helmdecken und -zier) als Bestandteil des Wappens zum Schild hinzu. In Mittel- und Nordeuropa gehört seitdem der Helm zum regelmäßigen Bestandteil auch der bürgerlichen Wappen.

Der Helm als Verteidigungswaffe hat im Laufe der Zeit eine Waffentechnische Entwicklung durchgemacht, die von den im 12. Jh. getragenen beckenförmigen Hauben (Bassinet) über Topfhelm (13. Jh.), Kübelhelm (14. Jh.), Schallern, Eisenhut, Birnenhelm, Stechhelm (15. bis 16 Jh.), Rosthelm bzw. Bügelhelm, Hundsgugel (Helm mit aufklappbarem Visier) bis zum modernen Stahlhelm führt. Von diesen Helmformen haben im wesentlichen nur diejenigen in die Heraldik Eingang gefunden, die als Turnierhelme Verwendung fanden, während die eigentlichen Kampfhelme im heraldischen Gebrauch kaum vorkommen.

Im einzelnen handelt es sich demnach um folgende heraldisch verwendete Helmformen:

1. _Der _T_o_p_f_h_e_l_m_ist die älteste heraldische Helmform aus dem Ende des 12. Jh.s. Er war oben abgeflacht und ruhte auf der Schädeldecke des Trägers.

2. _Der _K_ü_b_e_l_h_e_l_m_(auch Faßhelm genannt) entwickelte sich im 13. und 14. Jh. aus dem Topfhelm. Er bestand aus zwei bzw. vier Eisenplatten, die zusammengenietet und oben von einer Schlußplatte zusammengehalten wurden. Anfänglich war auch dieser Helm oben flach und umschloß nur den Kopf; später war er oben gewölbt und reichte bis auf die Schultern. Der Kübelhelm kann nur mit dem Dreieckschild in Verbindung dargestellt werden.

3. _Der _S_t_e_c_h_h_e_l_m_ist eine Fortentwicklung des Kübelhelms. Er schließt sich mit seinen eleganten Rundungen der Kopfform besser an. Sein Sehschlitz hatte keine Spange. Der untere Teil des Helmes war in der Mitte scharf Profiliert, er ragte am Sehschlitz über den Oberteil hinaus, so daß in Seitenansicht eine Spitze entstand. Der Stechhelm reichte bis auf Brust und Rücken seines Trägers herab; dort wurde er mit Schrauben oder Schnallen am Panzer befestigt. Der Stechhelm wurde im 14. und 15. Jh. im Gestech, einem Turnier mit Lanzen, verwendet. Er bürgerte sich dann als Wappenhelm für bürgerliche Familien als sogenannter_g_e_s_c_h_l_o_s_s_e_n_e_r_ H_e_l_m_ ein.

4. _Der_B_ü_g_e_l_h_e_l_m_(auch Spangenhelm genannt) tritt seit Mitte des 15. Jh. im Zusammenhang mit dem Kolbenturnier auf. In diesen Turnieren, in denen es nur noch darum ging, dem Gegner mit einem Kolben die Helmzier herabzuschlagen, wurde ein Helm getragen, der den heutigen, beim Florettfechten verwendeten ähnlich war (Rosthelm). Er zeichnete sich durch eine starke Erweiterung des Sehschlitzes aus, der durch Bügel oder Spangen, teilweise gitterartig, so vergrößert wurde, daß sich für diese Helmform die Bezeichnung _o_f_f_e_n_e_r__H_e_l_m_einbürgern konnte. Bei der heraldischen Darstellung wird die Zahl der Bügel meist auf fünf oder sieben beschränkt. Sie spielt in der deutschen Heraldik - im Gegensatz zur französischen und englischen - keine Rolle als Unterscheidungsmerkmal bei adeligen Rangstufen.

Aus den Buch: Handbuch der Heraldik - Wappenfibel Verlag Degener & Co


Der Topfhelm sowie der Stechhelm gelten heute
landläufig als Wappenhelme für die bürgerlichen Familienwappen.

Der Bügelhelm und der Visierhelm wären demnach für den Adel.

Im Buch "Handbuch der Heraldik - Wappenfibel Verlag Degener & Co" steht hingegen: "Da die älteren heraldischen Helmformen, der Topf- und der Kübelhelm, nachweisbar nur bei Wappen des Hochadels und des Uradels vorkommen, sollte bei ihrer Verwendung für die Darstellung von Wappen, die erst in unserer Zeit entstanden sind, äußerste Zurückhaltung geübt werden".

Demnach bliebe also nur der Stechhelm zur Verwendung für die bürgerlichen Wappen übrig. Sie sehen also, auch hier gibt es "Stolpersteine" die im Einzelfall erst ausgeräumt werden müssen, bevor man sein eigenes Wappen heraldisch richtig hinbekommen hat.


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Ok, ich hab´s versucht. . . .

Richtig kurz ist es jedoch nicht geworden (obwohl erst ein Bruchteil der Thematik erwähnt wurde). Dafür ist das Thema einfach zu umfangreich.

Ich hoffe aber allen Interessierten mit den hier aufgeführten Informationen etwas weitergeholfen zu haben.


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