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Geschichtliches
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Diesen Bereich werde ich nur anreissen, da ich kein Geschichtsprofessor bin und diese Thematik im Gegensatz zu anderen nicht studiert habe.
Allerdings wird hier wohl trotzdem die ein oder andere
nützliche Information zu >>finden<< sein.
So z. B. der Beitrag einer sehr netten Geschichtsstudentin und Gastauthorin aus Österreich.
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Der Deutsche Orden - Stationen seiner Geschichte:
Ursprung: - 1190 von Bremer und Lübecker Bürgern als Spital in Jerusalem gegründet. - 1198 in einen Ritterorden umgewandelt. - 1245 Ordensregeln (angelehnt an Johanniterregel)
Ordenstracht: weißer Mantel mit schwarzem Balkenkreuz, zahlreiche Privilegien. Riesiger Grundbesitz im Heiligen Land und in Europa, besonders in Deutschland. Organisation: An der Spitze stand der Hochmeister. Ihm zur Seite standen fünf Großgebietiger: der Großkomtur (Stadthalter des Hochmeisters), der Marschall (zuständig) für das Heerwesen), der Tessler (Schatzmeister), der Trapier (zuständig für die Ausrüstung) und der Spittler (Leiter des Hospitalwesens). Oberste Instanz war das Generalkapitel. Verwaltungseinheiten: Balleien (deutsche Balleien unterstanden dem Deutschmeister) - 1230 Papst Gregor IX verbietet den Templern endgültig die Deutschordensritter weiterhin mit der Frage der weißen Mäntel zu belästigen. - 1231 Kampf gegen das heidnische Preußen. Der Deutsche Orden gründet einen eigenen Staat in Ostpreußen. - 1291 in Folge der starken Expansion in Osteuropa (u.a. Estland, Litauen) wurde der Sitz des Großmeisters zuerst nach Venedig und 1309 dann nach Preußen auf die Marienburg verlegt.
- 1466 Verlust des westlichen Ordenslandes Preußen an Polen. Der Sitz des Hochmeisters wurde nach Königsberg verlegt. - 16. Jhd. Starker Verfall des Ritterordens (Verlust des Ordensstaates). - 1809 Auflösung des Ordens in den Rheinbundstaaten durch Napoleon. - 1938 Auflösung des Ordens in Österreich - 1939 Auflösung des Ordens in der Tschechoslowakei - 1945 Wiederherstellung als klerikaler Orden. Übernimmt heute karitative Aufgaben |
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Mit Auszügen aus dem Buch: Von Akkon zur Marienburg; von Klaus Militzer; N.G. Elwert Verlag 1999
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Der Mantel war Erkennungs- und Ehrenzeichen zugleich. Der weiße Mantel wurde beim ablegen des Gelübdes verliehen. Den "Rittermantel" trugen nur die "Professritter" des Ordens (eine relativ kleine u. elitäre Gemeinschaft). D.h., es hat nie sehr viele Ordensritter gegeben. Das Ordensheer in Preußen war nie größer als etwa 3.000 Mann. Davon waren nur ca. 500 Profeß-, oder Ordensritter. Der Rest waren dienende Brüder, Knappen, Sarjantbüder und Halbbrüder. Diese unterschiedlichen Ränge waren alle differenziert gekennzeichnet. Es ist nicht richtig zu denken, es hätte ausschließlich Ordensritter mit schwarzem Vollkreuz (lateinisches oder Hochkreuz) gegeben. Vielmehr waren es derer eher wenige und der weitaus größere Teil des Ordens bestand aus den dienenden Brüdern, Knappen, Sarjant- und Halbbrüdern.
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Die Ritterbrüder (Professritter) waren das Rückgrad der Ordensstruktur die, obwohl relativ klein an Zahl, zusammen mit Ihren "Vorgesetzten" (Hochmeister, Landmeister, Komture, Gebietiger etc.) die Ziele und Projekte des Ordens durchsetzten. Sie trugen den weißen Waffenrock und einen weißen Mantel mit dem Vollkreuz
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Der Priesterbruder (dienender Bruder) trug ein schlichtes Gewand mit Vollkreuz, kämpfte nicht und diente in der Verwaltung oder dem Spital. Anders als der Ritterbruder hatte dieser keinen Bart, kurzes Haupthaar und Tonsur.
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| Der Knappe war ein adeliger Ritter-Anwärter der noch auf den Ritterschlag wartete. Falls kein Ritter zugegen war, unterstand er den Professrittern oder den adligen, deutschen Lehnsrittern. Der Knappe trug einen weißen Waffenrock und ein "Tau"(?).[dieses Halbkreuz konnte ich für Knappen im 13. Jh. nicht zweifelsfrei Recherchieren - Anm. des Webmasters]
Er trug keinen Mantel. Diesen sowie das Vollkreuz bekam er erst mit dem Ritterschlag. |
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Die Sarjantbrüder (Graumäntler) fungierten als Hilftruppen, sofern Sie nicht im klassischen Sinn als Knappen zur Unterstützung der Ritterbrüder eingesetzt wurden. Sie trugen einen grauen Waffenrock und einen grauen Mantel mit Vollkreuz.
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Halbbrüder waren für die niederen Arbeiten wie Viezucht und Ackerbau vorgesehen. Sie trugen einen langen Rock (beffe), darüber ein kürzerer Umhang (schaprun) mit weiten Ärmeln und das Halbkreuz "Tau" (T-förmiges Kreuz).
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Hierarchie um 1250 Mit Auszügen aus dem Buch: Von Akkon zur Marienburg; von Klaus Militzer; N.G. Elwert Verlag 1999 - Hochmeister: weißer Waffenrock, weißer Mantel, Hochmeisterkreuz - Landmeister, Komture, Gebietiger etc.: weißer Waffenrock, weißer Mantel, Vollkreuz - Ritterbrüder (Professritter): weißer Waffenrock, weißer Mantel, Vollkreuz - Priesterbrüder (Dienende Brüder): schwarze oder weiße Ordenskluft "Habit", Vollkreuz - Knappen: weißer Waffenrock, kein Mantel, "Tau" (T-förmiges Kreuz). [dieses Halbkreuz konnte ich für Knappen im 13. Jh. nicht zweifelsfrei Recherchieren - Anm. des Webmasters] Sie konnten durch adelige Abstammung aufsteigen und selber Ritter werden - Laienbrüder (Graumäntler, auch Sarjantbrüder): grauer Waffenrock, grauer Mantel, schwarzes Vollreuz. Hier gab es keine Aufstiegsmöglichkeit da Ihre Herkunft in niederen Schichten der Gesellschaft lag. - Halbbrüder: langer Rock (beffe), darüber ein kürzerer Umhang (schaprun) mit weiten Ärmeln, Halbkreuz "Tau" (T-förmiges Kreuz) |
"Frater" oder "Bruder", ist die Anrede für jeden Mönch, der nicht Priester ist, egal von welchem Orden.
"Pater" oder "Vater" wird als Anrede für Priestermönche verwendet.
Die Anrede "Vater Abt", oder "Pater Abbas" gilt den Äbten.
Natürlich sind alle Mönche untereinander "Fratres" (wenn nicht - als Priester - eben "Patres").
Als Grußformel zwischen "einfachen" Mönchen wurden (und werden häufig immer noch) gewöhnlich biblische und andere Formeln benutzt. Wie zum Beispiel:
Gruß: Gelobt sei / zu Ehren Jesus Christus (ad honorem Jesus Christus)
Erwiderung: In Ewigkeit! Amen. (In Eternam Amen!)
Gruß: Benedicte (Lobet!) Christus
Erwiderung: Dominum (den Herrn)
Das "Pax vobiscum!" (Friede sei mit Dir / Euch), das die Antwort "et cum spiritu tuo!" (und mit Deinem / Eurem Geiste) erfordert, ist gewöhnlich dem Priester vorbehalten. Das "Pax Tectum" (Friede Deinem / Eurem Hause) wird dabei (so mein Wissensstand) von einem Nicht-Geistlichen an einen Prister oder Mönch gerichtet. Dieser nickt als Antwort dem Grüßenden huldvoll zurück.
Als Grußformel unter Laien kann gelten:
Gruß: Gotes gruoze (Gottes Gruß)
Erwiderung: Gotes Dank (Gottes Dank) Vielen Dank an die Gruppe "Lazariter" |
Welche (grösseren) Ritterorden gab es?
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Orden
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Wappen / Kennung
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Gründungsjahr
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Johanniter
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weisses Kreuz (in 8 Spitzen auslaufend) auf Rotem Grund (heute als Malteserkreuz bekannt, da sich dieser Orden später auf Malta niederließ) bzw. weisses Kreuz auf schwarzem Grund
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1113
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Templer
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Rotes Kreuz auf weissem Grund
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1120
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Deutscher Orden
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Schwarzes Kreuz auf weissem Grund
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1190
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Warum gab es die Ritterorden? Ursprünglich wurden die Orden als Religionsgemeinschaften oder aus humanitären Erwägungen gegründet (siehe: "der Deutsche Orden und seine Geschichte" weiter oben). Im weiteren Verlauf der Geschichte änderten bzw. erweiterten sich die Anforderungen und die Ordensritter erschienen auf der Bildfläche. Diese hatten Ursprünglich die Aufgabe, die Gläubigen auf Ihren Pilgerfahrten vor Angriffen von Räubern etc. zu beschützen. Da dies im Zeichen des Kreuzes geschah, und die Ritter dieses auf Schild und Kleidung trugen, waren es die Kreuzritter. |
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1. Kreuzzug von:
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1096 - 1099
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2. Kreuzzug von:
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1147 - 1149
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3. Kreuzzug von:
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1189 - 1192
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4. Kreuzzug von:
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1202 - 1204
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5. Kreuzzug von:
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1228 - 1229
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6. Kreuzzug von:
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1248 - 1254
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7. Kreuzzug-----:
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1270
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- 1225/26 Sieg der Deutschordensritter über die Pruzzen.
- 1230 Papst Gregor IX verbietet den Templern endgültig die Deutschordensritter weiterhin mit der Frage der weißen Mäntel zu belästigen. - 1241 Schlacht bei Liegnitz zwischen dem Deutsch - Polnischen Ritterheer und den Mongolen. Der "Mongolensturm" endet bei der Schlacht von Liegnitz. - 1242 Schlacht auf dem Peipussee mit verheerendem Ausgang für den deutschen Orden. Am 5. April diesen Jahres kämpft ein russisches Herr unter der Führung von Alexander Newski gegen den Deutschen Orden und den Orden der Schwertbrüder. Die Russen setzen mit ihrem Sieg der Ostexpansion des deutschen Ordens ein Ende.
- 1267 gelingt die Eroberung Kurlands, - 1283 Sudauen - 1290 Semgallen - 1346 Dänemark u. Nordestland - 1398 Gotland - 1410 kommt es zur Schlacht, in welcher die Deutschherren unter Ulrich von Jungingen bei Tannenberg den Polen und Litauern unterliegen. - 1411 Der erste Friede von Thorn zwingt den Deutschen Orden zur Aufgabe Samogitiens. - Von 1456 bis 1466 dauern kriegerische Auseinandersetzungen an, in deren Folge der Orden in den 2. Thorner Frieden einwilligen muß. Nur Ostpreußen bleibt dem Deutschen Orden erhalten. - 1466 Der Sitz des Hochmeisters wird nach Königsberg verlegt. - 16. Jhd. Starker Verfall des Ritterordens (Verlust des Ordensstaates). - 1809 Auflösung des Ordens in den Rheinbundstaaten durch Napoleon. - 1938 Auflösung des Ordens in Österreich - 1939 Auflösung des Ordens in der Tschechoslowakei
- 1945 Wiederherstellung als klerikaler Orden. Übernimmt heute karitative Aufgaben. |
Welche Epochen gab es die mit dem Mittelalter zu tun haben?
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Benennung
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Zeitraum
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Karolingisch-fränkische Zeit
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ca. 800 - 950
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Wikingerzeit
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ca. 800 - 1050
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Ottonen und Salier
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ca. 950 - 1150
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Normannische Blütezeit
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ca. 1050 - 1200
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Staufisches Hochmittelalter
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ca. 1150 - 1250
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Flämische Rebellionen
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ca. 1300 - 1350
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100 - jähriger Krieg
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ca. 1340 - 1440
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Rosenkrieg (England) / Burgundische Kriege
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ca. 1450 - 1490
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Welche Adelstitel gibt es eigentlich und wie ist deren Reihenfolge?
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Hochadel
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Niederer Adel
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Kaiser
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Graf
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König
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Großherzog
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Freiherr von... (entspricht dem Baron)
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Herzog
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Fürst
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Herr von..
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Zur obigen Tabelle gibt es noch eine kleine Kuriosität zu erzählen. Der Hochadel durfte nämlich das edle große Wild (Rehe, Bären usw.) jagen, wo hingegen der niedere Adel nur das kleinere Wild (Füchse, Hasen usw.) jagen durfte. Daher auch die Einteilung in "Hochwild" und "Niederwild" für Hochadel und Niederen Adel. |
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Die jeweilige Krone verrät tatsächlich einiges über den Adelsrang Ihres Trägers. Die Sache mit den Zacken, die eigentlich Blätter heißen, ist aber ein wenig kompliziert. Ursprünglich waren Kronen ausschließlich Königen und später dem Kaiser vorbehalten. Deren Blattkrone war als Zeichen Ihrer herausgehobenen Stellung ein Bügel beigefügt. Ende des 15. Jhd. Entwickelte sich dann zunächst in England, Schottland und Frankreich, später aber auch in Deutschland die Krone zu einer fünfbügeligen Königskrone. Es dauerte nicht lange, da änderten sich auch die Kronen der Herzöge und Fürsten. Bis dahin hatten Sie einfache Goldreife mit Münzen getragen, jetzt jedoch, im 16. Jhd. Bevorzugten Sie fünfblättrige, offene Kronen. An deren Oberrand legten die GRAFEN eine große Anzahl von Perlen, die FREIHERREN beließen es dagegen bei einer geringeren Menge bewenden. Dafür schmückten Sie aber auch den Kronenreif mit einer Schnur aus Perlen. Noch später gingen Adelige ohne besonderen Titel, die bis dahin die alte Königskrone mit drei Blättern führten, dazu über, Kronen mit fünf Perlspitzen zu benutzen. Fast parallel dazu kam in Teilen Deutschlands und Österreichs das tragen von Hüten und Mützen in Mode, die ebenfalls den Rang Ihres Trägers symbolisieren sollten. Dabei kam es auf Details an: Der Hut der Kurfürsten beispielsweise unterschied sich von dem des Herzogs lediglich durch einen Hermelinsstulp. |