Burg 9

Schwetz

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(Neu 12/06) Bildquelle: P.Pfaender



Quelle Bild: 1


Auf einem durch Weichsel und Schwarzwasser geschützten Terrain ragen die Überreste der Schwetzer Burg majestätisch in den Himmel und erzielen auch heute noch die von den Erbauern beabsichtigte Wirkung.

Das Charakteristikum der Burg bildeten die vier ehemals hohen Rundtürme mit Maschikulikränzen. Gänzlich von den Abbruchkampagnen des 19. Jahrhunderts verschont blieben nur einer dieser Türme sowie die Mauern des Nordflügels bis zum Hauptgeschoß; der Rest des Haupthauses reicht heute nicht über das Erdgeschoß hinaus.

Als südliches Bollwerk des westlich der Weichsel gelegenen Pommerellen blickt Schwetz auf eine Geschichte zurück, die nicht erst mit den Deutschordensrittern beginnt. Die Burg spielte vermutlich schon Anfang des 12. Jahrhunderts in den Kämpfen zwischen dem Polnischen Herzog Boleslaw III. Schiefmund und der sich emanzipierenden slawischen Oberschicht Pommerellens eine wichtige Rolle, doch erst 1198 ist Schwetz namentlich erwähnt.

1309 wurde die Burg und die Siedlung Schwetz nach längerer Belagerung von den Ordensrittern eingenommen.


Aus dem Buch: Die Konventsburgen im Deutschordensland Preussen - Tomasz Torbus



Quelle Bild: 2


(Neu 12/06) Bildquelle: P.Pfaender



Quelle Bild: 1


(Neu 12/06) Bildquelle: P.Pfaender



Quelle Bild: 1



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