Burg 8

Rehden

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Quelle Bild: 1


(Neu 12/06) Bildquelle: P.Pfaender


(Neu 12/06) Bildquelle: P.Pfaender


(Neu 12/06) Bildquelle: P.Pfaender


Die Burg Rehden wird allgemein als das Paradebeispiel eines Konventssitzes des Deutschen Ordens angesehen. Durch ihre hohe künstlerische Qualität erreicht die Burg für die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts die gleiche Bedeutung wie der Hochmeisterpalast der Marienburg für das Ende des 14.Jahrhunderts, auch wenn die Marienburg in ihrer Einmaligkeit eine andere Position einnimmt als die Burg Rehden, die den Höhepunkt eines in mehreren Beispielen vertretenen Bautypus repräsentiert. Rehden wird aufgrund des regelmäßigen Grundrisses, der einheitlichen Fassadenbildung, deren Verzierung und des Reichtums an bauplastischen Details so hoch eingestuft.


Die Anlage besteht aus dem Haupthaus sowie der im Süden liegenden trapezoidalen Vorburg, von der Reste der Umfassungsmauern erhalten sind.

Das Haupthaus, umgeben von einem breiten Wassergraben und einer ideal quadratischen Parchammauer, umfasste ein Quadrat etwa von der Größe Mewes mit vier Ecktürmen. Der Südflügel mit der Kapelle war gleichzeitig der Eingangsflügel. In seiner Mitte ist das von einer hohen Fallgatternische überfangene Tor enthalten. Die Schmalseiten des Südflügels waren zusätzlich durch Giebel betont. In der Nordwestecke des Hofes stand frei der Oktogonale Bergfried.


Aus dem Buch: Die Konventsburgen im Deutschordensland Preussen - Tomasz Torbus



Quelle Bild: 2


(Neu 12/06) Bildquelle: P.Pfaender



Quelle Bild: 1



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