Gollub
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(neu 12/06) Bildquelle: P.Pfaender
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Gollub ist eines der frühen kulmländischen Kastelle, für die höchstwahrscheinlich derselbe Architekt wie für Roggenhausen verantwortlich war. Sieht man von dem arg regotisierten Birgelau ab, ist Gollub auch die früheste gut erhaltene Deutschordensburg Preußens und dadurch von unschätzbarem Wert für die Forschung. Hoch über dem Tal der Drewenz gelegen, die einst die Außengrenze des Ordenslandes zu Masowien bildete, präsentiert sich die Burg so imposant, daß sie Monumentale Wirkung über Ihre verhältnismäßig geringen Ausmaße hinwegtäuscht.
Die Anlage besteht aus der regelmäßigen Vorburg im Westen und dem Haupthaus im Osten, das auf einer an den Seiten steil abfallenden Landzunge liegt.
Erstmals wird die "Villa Gollube" bereits 1254 als Besitz des Bischofs Wolimir von Leslau erwähnt, 1293 kam sie durch ein Tauschgeschäft an den Deutschen Orden.
Aus dem Buch: Die Konventsburgen im Deutschordensland Preussen von Tomasz Torbus
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