Schönberg
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Quelle Bild: 15
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(Neu 1/08) Bildquelle: P. Pfaender
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(Neu 1/08) Bildquelle: P. Pfaender
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Die Burg Schönberg fand im Jahre 1378 erstmals als Residenz des pomesanischen Dompropstes und als Besitz des Domkapitels Erwähnung.
~ Ob die Burg Schönberg bereits vom Deutschen Orden angelegt oder zu Beginn des 14. Jahrhunderts vom Dompropst zu Marienwerder erbaut worden ist, läßt sich nicht belegen. Eine Bauinschrift über dem Burgtor besagt jedenfalls, daß das Portal im Jahre 1386 erbaut wurde. In Schönberg hat sich der Burgenbau des Bischöflichen Bereichs am weitesten von der Ordensarchitektur entfernt.
~ Der umlaufende Mauerring mit Wehrgang war zunächst als selbständiges Verteidigungswerk gedacht, dessen ursprünglich nur zwei Meter über dem Hofniveau hohe Mauern mit Zinnen und kleinen Türmen bewehrt waren. Von den insgesamt geplanten zwölf Türmen, nämlich vier Ecktürmen und an allen Seiten je zwei schwächeren Flankierungstürmen, wurden zehn ausgeführt. Ob der sehr große Hof des etwa 85 x 75 Meter messenden Rechtecks einmal als Fluchtburg für die Deutschen Siedler angelegt worden war, ist nicht erwiesen. Jedenfalls wurden nach und nach das Burghaus und Wirtschaftsgebäude eingefügt.
Aus dem Buch: Burgenland Preussen von Friedrich Borchert; Mahnert-Lueg 1987

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