Thorn
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(Neu 11/04) Bildquelle: Stefan Schoen |
Geschichte:
1231
Gründung der hölzernen Feste Thorn mit einer uralten Eiche, die den Schutz verstärken sollte. Vermutlich lag die Stelle ca. 6 Km von der heutigen Stadt entfernt.
1236 oder 1237
Verlegung der Burg Thorn an die heutige Stelle.
Nach 1242
Thorn blieb neben Kulm und Rehden der einzige Ort, der von den Preußen im Aufstand nicht zurückerobert werden konnte.
1255
Zwei Legate von Bischof Heinrich von Strittberg zum Bau eines Turmes und der Mauern für die Thorner Burg.
1263
In einem Indulgenzbrief des Päpstlichen Legaten Anselm Erwähnung einer Burgkapelle die von neuem in prächtiger Weise erbaut werden soll.
1264
Gründung der Neustadt nordöstlich des Burggeländes
1296
Erwähnung der Burgkapelle
1384
720.000 Backsteine erwähnt, vermutlich zur Erweiterung der Burg
1384
Die neuen Räume in der Burg werden vermerkt
1410
Erneute Nennung der Komturkapelle, Burg und Stadt von Polen besetzt, im Spätherbst Belagerung durch den Deutschen Orden
1420
Brand in der Burg
1442
Charakterisierung der Burg als baufällig
1446
Einsetzung neuer Dächer
1454
Der Sturm auf die Burg am 7. Februar markierte den Beginn des Dreizehnjährigen Krieges; Kapitulation am 8. Februar nach dem Beschuß der Burg und dem Brand in der Vorburg; Befehl zum Abbruch durch den Stadtrat; Reste der Mauern des Haupthauses sowie der Danskeranlage, die aber während der Kampfhandlungen an den obersten Teilen des Turmes und des Ganges Schaden genommen hatte, bleiben erhalten.
Nach 1485
Bau des sogenannten Junkerhofs auf dem alten Stauwehr
1595 u. 1684
Explosion in der Pulvermühle nebem dem Dansker; dabei vermutlich Beschädigungen; anschließend Umbauten am Dansker
1818
Punktuell durchgeführte Grabungen, die fälschlicherweise zur Rekonstruktion einer vierflügelanlage führten, auf die sich die gesamte spätere deutsche Forschung berief.
1953-1954
Restaurierung des Danskers
1958-1966
Archäologische Grabungen und umfassende Restaurierungsarbeiten
Aus dem Buch: Tomasz Torbus; Die Konventsburgen im Deutschordensland Preussen; Oldenbourg Verlag München 1998
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(Neu 11/04) Bildquelle: Stefan Schoen |

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(Neu 11/04) Bildquelle: Stefan Schoen |
Lage:
zwischen der Altstadt von Thorn (von 1236) und der im Nordosten liegenden Neustadt (von 1264) gelegen; im Süden der Burganlage fließt die Weichsel. Der Hauptzugang zur Burg befand sich im Norden; ein Bachtal trennte die Burg von der Altstadt; im Osten grenzte sie an sumpfiges Gelände, in dem der sogenannte Komturteich lag. Das Haupthaus war von allen Seiten von zwei Vorburgen umgeben; im Norden gab es vermutlich eine dritte Vorburg.
Aus dem Buch: Tomasz Torbus; Die Konventsburgen im Deutschordensland Preussen; Oldenbourg Verlag München 1998

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(Neu 12/06) Bildquelle: P.Pfaender
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