Heilsberg
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Quelle Bild: 6
Heilsberg, Kreisstadt. Burg des Bischofs von Ermland, noch heute in dessen Besitz. Begonnen unter dem Bischof Johann von Maißen (1350-1355), vollendet unter seinen Nachfolgern bis etwa 1380 hin. Auf nahezu quadratischem Grundriß vierflügelig in der Art der Ordensburgen erbaut und auch in der äußeren Architektur diesen gleichend. An den vier Ecken drei kleinere Türme und ein stattlicher achteckiger Bergfried. Die einzige, nie von einer planmäßigen Zerstörung betroffene Burg, mit einer Fülle von schön gewölbten Räumen. Hervorzuheben sind die Remter im Ostflügel mit Wandgemälden des 14.Jahrhunderts, die Schloßkapelle im Südflügel und die Kreuzgänge. Auch die Vorburg ist noch zum Teil erhalten. Die Burg liegt selbstständig neben der Stadt am Einfluß der Simser in die Alle, durch eigene Wassergräben gesichert. Als reifes Werk aus der Blütezeit des Preußenlandes im 14. Jh. verdient sie besondere Beachtung. Von ihrer Erbauungszeit an bis 1795 war sie die Residenz der Bischöfe und damit der politische Mittelpunkt des Ermlandes. Heute vermittelt sie neben der Marienburg am vollständisten das Bild einer Burg im Kulturbereich des Deutschen Ordens.
Aus dem Buch: Die Burgen des Deutschen Ritterordens von Bernhard Schmid, Berlin 1938
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(Neu 11/04) Bildquelle: Stefan Schoen |

Quelle Bild: 7
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(Neu 11/04) Bildquelle: Stefan Schoen |
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(Neu 11/04) Bildquelle: Stefan Schoen |
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(Neu 11/04) Bildquelle: Stefan Schoen |
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(Neu 11/04) Bildquelle: Stefan Schoen |

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